Wohnen im Alter
Bedarf und Wünsche an das Wohnen in unserer Stadt
Die demographische Entwicklung ist für die Städte eine Herausforderung. Neben gesundheitlicher Versorgung und finanzieller Ausstattung sind das Wohnen und die Stadtentwicklung immer mehr zu wichtigen Diskussionsthemen für das Alter geworden.
Auf Grund des Wandels der Gesellschaft und der veränderten Wohnbedürfnisse müssen sowohl die Städte als auch die Wohnungswirtschaft ihre bisherige Politik ändern, um sich der neuen, zukünftigen Situation anpassen zu können.
Da Altern keine statische Lebensphase ist, kann die Wohnumwelt als ein Entwicklungskontext im höheren Lebensalter verstanden werden.
Im Laufe der Jahre ändern sich sowohl die soziale als auch die physische Situation der Menschen:
- Wechsel der familiären Situation ( Witwenschaft, Auszug der Kinder )
- Veränderung und Einschränkung im körperlichen Bereich ( Krankheit, körperliche Beschwerden )
- architektonische Details der Wohnung ( Größe der Wohnung, Treppen, schlechte Beleuchtung, Barrieren )
- strukturelle Veränderungen des Wohnumfeldes ( Schließung von Geschäftseinrichtungen )
- Mobilitätsbelastungen ( Verlegung einer Bus-/ Bahnhaltestelle, Rückgabe des Führerscheins )
"Wohnen" findet also nicht nur auf der Mikroebene der privaten Wohnung, sondern auch in dem nahen und weiteren Wohnumfeld statt.